EDITION 2018: DIALOGE

/// In der von ihm geschaffenen literarischen Form des DIALOGES lässt der griechische Philosoph Platon seinen Lehrer Sokrates im Gespräch mit anderen die in jedem Menschen verborgene Wahrheit ans Licht holen. Auf diese Weise schafft der DIALOG Vertrautheit.
/// Vertrautheit mit der Musik der vergangenen Jahrhunderte schafft die Konzertreihe „Renaissancemusik an Elbe und Weser“ mit großem Erfolg bereits seit mehreren Jahren. Die neue Edition 2018 legt jedoch besonderen Wert auf den DIALOG in ganz verschiedenen Formen.

/// Das bewährte und bereits preisgekrönte Education-Projekt ZEITMASCHINE wird auch 2018 wieder stattfinden, da es in besonderer Weise den DIALOG der Dozenten und SchülerInnen bzw. der einzelnen Teilnehmer aus verschiedenen Genera- tionen untereinander fördert.
/// Einen speziell erdachten DIALOG gibt es auch im Themenkonzert „Serata“, wo die historischen Blasinstrumente der Capella de la Torre auf eine Violine treffen. Es entspinnt sich ein Wettstreit, dessen Gewinner das Publikum ist, wenn sich am Ende im Zusammenspiel aller ganz neue Klangwelten eröffnen. „Shadows“ bezieht sich auf einen musikalisch-literari- schen DIALOG, Texte und Musik werden eng miteinander verwoben und in Beziehung gesetzt.

Edition 2017

Die Freiheit hinter dem Schleier – EDITION 2017 – DANKE!

Vielen Dank für ein ganz besonderes Jahr der Konzertreihe „Renaissancemusik an Elbe und Weser“

Verstaubt war gestern – Renaissancemusik bringt Publikum aller Altersstufen zum Mitwippen. Diese These konnte 2017 in den Vermittlungsptojekten und dem Themenkonzert wieder eindeutig belegt werden. Ganz besonders dabei die Kombination aus alter und extra in Auftrag gegebener neuer Musik im Themenkonzert DA PACEM in Wolfenbüttel.
Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung der Konzertreihe!

Herzlicher Dank gilt unseren Förderern und Partnern 2017:
MWK, Stiftung Niedersachsen, SBK und MPC

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ZEITMASCHINE 2017

Auch 2017 gab es wieder Veranstaltungen zur Vermittlung von Renaissancemusik in niedersächsischen Schulen.
In diesem Jahr nahmen Schüler/Innen aus Hildesheim, Hannover, Osnabrück, Damme und Wolfenbüttel am Projekt ZEITMASCHINE teil.
Herzlichen Dank allen Lehrkräften und Multiplikatoren, ganz besonders aber an dieser Stelle auch an unsere Kollegin Hildegard Wippermann für ihren Enthusiasmus und ihre wunderbare Organisation und Vorbereitung der Veranstaltungen!

Impressionen vom Konzert „Pace non trovo“ am 12.11.2017 in der St. Johanniskirche in Wolfenbüttel

„(…) An der musikalischen Verbindung zwischen heute und früher versuchten sich die beiden Komponistinnen Dorothee Schabert mit Caritas und Vanessa Lann mit Past Tense. (…) Viel Beifall für ein sinnliches Eintauchen in die Welt des 16. Jahrhunderts, das die Herzen trotz frostiger Temperaturen im Kirchenraum warm werden ließ.“
Wolfenbütteler Zeitung vom 14.11.2017

Pace non trovo – Themenkonzert mit alter und neuer Musik

Das Manuskript der Schwester Elena Malvezzi aus Bologna und zwei Komponistinnen des 21. Jahrhunderts

Es ist eine ganze Reihe von Zeugnissen überliefert, welche die besonders in den dem Adel vorbehaltenen Nonnenkonventen weitverbreitete Musik hinter Klostermauern wiederspiegeln. Im Konzert „Pace non trovo“erklangen vokal-instrumentale Darbietungen aus dem Manuskript der Elena Malvezzi und ihren Zeitgenossen. Eine ganz besondere Rolle kam jedoch den beiden modernen Komponistinnen zu, deren Werke eigens für dieses Programm in Auftrag gegeben wurden.
Die amerikanisch-niederländischen Komponistin Vanessa Lann (*1968) erkundete mit ihrem neuen Stück PAST TENSE die verschiedenen  Klangfarben der historischen Instrumente in ihren möglichen Kombinationen. Perkussive Elemente standen dabei schwebend linearen Melodien gegenüber, die sich gleichsam spiegelbildlich in Claudin Sermisys Madrigal Jouissance je vous donneray wiederfanden. Die deutsche Komponistin Dorothee Schabert (*1952) legte in ihrer Komposition CARITAS ganz besonderes Augenmerk auf die weibliche Seite der Musizierpraxis. Sie bezog sich in Musik und Text auf die Nonne Caritas Pirckheimer, die im Verlauf der Reformation unermüdlich für den Erhalt ihres Klosters kämpfte.
Veranstaltet wurde das Konzert durch das Michael Praetorius Collegium in Wolfenbüttel, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Mitglieder!

Mitwirkende
Capella de la Torre
Margaret Hunter, Sopran
Hildegard Wippermann, Pommer und Flöte
Falko Munkwitz, Posaune
Annette Hils, Basdulzian
Martina Fiedler, Orgel
Peter A. Bauer, Percussion
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung

Förderer und Partner
Für die Unterstützung der Reihe « Renaissancemusik an Elbe und Weser » bedanken wir uns ganz herzlich bei unserer Förderern und Partnern.
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Stiftung Niedersachsen
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Michael Praetorius Collegium Wolfenbüttel