Die Freiheit hinter dem Schleier – EDITION 2017 – DANKE!

Vielen Dank für ein ganz besonderes Jahr der Konzertreihe „Renaissancemusik an Elbe und Weser“

Verstaubt war gestern – Renaissancemusik bringt Publikum aller Altersstufen zum Mitwippen. Diese These konnte 2017 in den Vermittlungsptojekten und dem Themenkonzert wieder eindeutig belegt werden. Ganz besonders dabei die Kombination aus alter und extra in Auftrag gegebener neuer Musik im Themenkonzert DA PACEM in Wolfenbüttel.
Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung der Konzertreihe!

Herzlicher Dank gilt unseren Förderern und Partnern 2017:
MWK, Stiftung Niedersachsen, SBK und MPC

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ZEITMASCHINE 2017

Auch 2017 gab es wieder Veranstaltungen zur Vermittlung von Renaissancemusik in niedersächsischen Schulen.
In diesem Jahr nahmen Schüler/Innen aus Hildesheim, Hannover, Osnabrück, Damme und Wolfenbüttel am Projekt ZEITMASCHINE teil.
Herzlichen Dank allen Lehrkräften und Multiplikatoren, ganz besonders aber an dieser Stelle auch an unsere Kollegin Hildegard Wippermann für ihren Enthusiasmus und ihre wunderbare Organisation und Vorbereitung der Veranstaltungen!

Impressionen vom Konzert „Pace non trovo“ am 12.11.2017 in der St. Johanniskirche in Wolfenbüttel

„(…) An der musikalischen Verbindung zwischen heute und früher versuchten sich die beiden Komponistinnen Dorothee Schabert mit Caritas und Vanessa Lann mit Past Tense. (…) Viel Beifall für ein sinnliches Eintauchen in die Welt des 16. Jahrhunderts, das die Herzen trotz frostiger Temperaturen im Kirchenraum warm werden ließ.“
Wolfenbütteler Zeitung vom 14.11.2017

Pace non trovo – Themenkonzert mit alter und neuer Musik

Das Manuskript der Schwester Elena Malvezzi aus Bologna und zwei Komponistinnen des 21. Jahrhunderts

Es ist eine ganze Reihe von Zeugnissen überliefert, welche die besonders in den dem Adel vorbehaltenen Nonnenkonventen weitverbreitete Musik hinter Klostermauern wiederspiegeln. Im Konzert „Pace non trovo“erklangen vokal-instrumentale Darbietungen aus dem Manuskript der Elena Malvezzi und ihren Zeitgenossen. Eine ganz besondere Rolle kam jedoch den beiden modernen Komponistinnen zu, deren Werke eigens für dieses Programm in Auftrag gegeben wurden.
Die amerikanisch-niederländischen Komponistin Vanessa Lann (*1968) erkundete mit ihrem neuen Stück PAST TENSE die verschiedenen  Klangfarben der historischen Instrumente in ihren möglichen Kombinationen. Perkussive Elemente standen dabei schwebend linearen Melodien gegenüber, die sich gleichsam spiegelbildlich in Claudin Sermisys Madrigal Jouissance je vous donneray wiederfanden. Die deutsche Komponistin Dorothee Schabert (*1952) legte in ihrer Komposition CARITAS ganz besonderes Augenmerk auf die weibliche Seite der Musizierpraxis. Sie bezog sich in Musik und Text auf die Nonne Caritas Pirckheimer, die im Verlauf der Reformation unermüdlich für den Erhalt ihres Klosters kämpfte.
Veranstaltet wurde das Konzert durch das Michael Praetorius Collegium in Wolfenbüttel, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Mitglieder!

Mitwirkende
Capella de la Torre
Margaret Hunter, Sopran
Hildegard Wippermann, Pommer und Flöte
Falko Munkwitz, Posaune
Annette Hils, Basdulzian
Martina Fiedler, Orgel
Peter A. Bauer, Percussion
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung

Förderer und Partner
Für die Unterstützung der Reihe « Renaissancemusik an Elbe und Weser » bedanken wir uns ganz herzlich bei unserer Förderern und Partnern.
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Stiftung Niedersachsen
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Michael Praetorius Collegium Wolfenbüttel

Veranstaltungen 2017

Die Freiheit hinter dem Schleier

In früheren Zeiten begegnete man in Europa weit häufiger verschleierten Frauen als heute. Der Schleier, Kennzeichen der verheirateten Frau im 13./14. Jahrhundert, lebt in der traditionellen Nonnentracht fort.

Capella de la Torre begibt sich 2017 erneut auf eine Reise durch Niedersachsen und durch die Zeit. „Heilige Anna hilf, ich will ein Mönch werden!“, rief Martin Luther im Angesicht eines schweren Unwetters aus – und so geschah es. Im Reformationsjahr legt Capella de la Torre den Focus der Konzertreihe „Renaissancemusik an Elbe und Weser“ jedoch nicht auf Mönche, sondern auf die weibliche Seite des Klosterlebens. Nonnen und ihre Musik sind der Rote Faden der Konzertreihe 2017. Historische Kompositionen aus Nonnenklöstern werden zwei extra in Auftrag zu gebenden Werken der Komponistinnen Vanessa Lann und Dorothee Schabert gegenüber gestellt.

Die Veranstaltungen 2017 greifen einerseits das bereits höchst erfolgreiche Education-Projekt ZEITMASCHINE in niedersächsischen Gymnasien auf, andererseits kehren wir aber auch mit Konzerten in das Städtische Museum Braunschweig oder die St. Johanniskirche in Wolfenbüttel zurück.

 

TERMINE 2017:

Braunschweig, Städtisches Museum – 10.9.2017
KLINGENDES MUSEUM – Familienkonzert
Fortsetzung der erfolgreichen Reihe im Städtischen Museum

 

Wolfenbüttel, St. Johanniskirche – 12.11.2017
PACE NON TROVO
Das Manuskript der Schwester Elena Malvezzi aus Bologna und zwei Komponistinnen des 21. Jahrhunderts      

 

ZEITMASCHINE . Der wiedergefundene Klang der Renaissance
Ein Education-Projekt mit Schülern und Capella de la Torre

  1. Hildesheim, St. Marienschule, 30.-31.5.2017
  2. Damme bei Osnabrück, Gymnasium 4.9. 2017
  3. Hannover, Herschelschule/ Osnabrück, N.N., 27.-28.9.2017
  4. Wolfenbüttel, Theodor-Heuss-Gymnasium, 10.11.2017

VIDEO Renaissancemusik an Elbe und Weser